Das Seminar

Es passiert auf der Betriebsfeier. Es passiert im Fußballstadion. Es passiert beim 70. Geburtstag von Tante Erna. Es passiert am Wahlkampfstand. Oft werden wir in Alltagssituationen mit diskriminierenden Sprüchen konfrontiert. Es sind Aussagen die sprachlos machen können – besonders wenn man es mit Arbeitskolleg*innen oder Familienmitgliedern zu tun hat. Später ärgern wir uns darüber, nichts gesagt zu haben und der diskriminierende Äußerung nichts entgegensetzen konnten.

Das SEMINAR GEGEN RASSISMUS bestärkt die Teilnehmer*innen darin, eine eigene Position einzunehmen, den Schreckmoment zu überwinden und souverän eine klare Kante zu zeigen. Es gibt fachliches Wissen und Argumente mit auf den Weg, baut aber auch Hemmschwellen ab und ermutigt, sich in Zukunft öfter zu trauen einzuschreiten. 

Ein Seminar besteht aus mehreren Phasen, die an die Bedarfe der Gruppe angepasst werden können. Es beginnt mit einer Reflexionsphase, in der wir uns austauschen, wo wir schon mit diskriminierenden Äußerungen konfrontiert waren und wie wir reagiert oder eben nicht reagiert haben. Im Erfahrungsaustausch lernen wir von den Erlebnissen der Anderen. Im anschließenden fachlichen Inputphase setzen wir uns mit gängigen Argumentationsmustern auseinander und lernen, wir wir auf diese reagieren können. In der Praxisphase folgen verschiedene Übungen, in denen das gelernte praktisch angewendet wird. 

Das Seminar ist aufgrund seiner Vielzahl von interaktiven und reflektierenden Methoden für acht bis 24 Personen konzipiert. Die Schwerpunkte in Inhalt und Methodik werden auf die Gruppe individuell zugeschnitten.

Das Seminar ist buchbar für alle Gruppen, die sich fit machen wollen für die Auseinandersetzung. Es funktioniert für den Vorstand eines DAX-Konzerns konzeptionell genauso wie für das Kollegium einer Schule oder die Ortsgliederung einer politischen Partei oder Gewerkschaft.